Archiv

Unser Termin-Archiv

Dieses Archiv listet alle vergangenen Termine.

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05.12.2017 | 19:00 Uhr |

KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

Deborah Feldman zu Gast bei der Körber-Stiftung in Hamburg

Die jüdische Satmar-Gemeinde in Williamsburg in der Metropole New York gilt als ultraorthodox. Deborah Feldman bricht mit 23 Jahren aus dieser strenggläubigen Gemeinschaft aus. Befreit von Enge und religiösen Verhaltensvorschriften, beginnt die heute 31-Jährige ein neues Leben in Berlin. Ihre autobiografische Erzählung »Unorthodox« erscheint 2012, erreicht schlagartig eine Millionenauflage und kommt 2016 auch auf den deutschen Markt. Mit ihrem Übersetzer und Verleger Christian Ruzicska vom Secession Verlag spricht die Autorin über ihr aktuelles Buch »Überbitten«, über ihr altes und neues Leben, über Sprache, Fremdsein und Freiheit.

  1. Anmeldungen sind vom 21.11. an unter dieser Internetadresse möglich.
26.11.2017 | 11:30 Uhr |

Bürgerzentrum Innenstadt (Ka50plus), Karlsruhe, Adlerstraße 33 (Nähe Lidellplatz)

Steven Uhly liest in Karlsruhe aus »Marie«

Wer „GLÜCKSKIND“ gelesen oder dessen Verfilmung von MICHAELVerhoeven (2014, ARD/SWR/Arte) gesehen hat, wird sich nach dem krassen Anfang, dem inneren Aufruhr ob des Geschehens, dem Mit-Bibbern am Ende wie im Märchen, das das Leben schrieb, aufatmend zurücklehnen: Es ist geglückt! Happy End!
Aber was genau?! Die ‚eigentliche‘ Geschichte, die kommt doch erst, und da geht es mächtig zur Sache:

  1. „MARIE“ heißt sie und handelt davon, in welch ein kaltes Leben die Kinder der Veronika Kelber entlassen wurden, in dem „die Liebe, die dieses kleine Mädchen für sie empfindet,“ der geliebten Mutter als rätselhaft erscheint.
  1. Steven Uhly baut in „MARIE“ keine Betroffenheitsfallen ein, dennoch erkennen wir auf Schritt und Tritt im Spiegel der noch unverwüstet handelnden Kinder – durchglüht von unhinterfragter Liebe, bedingungsloser Solidarität, eine Portion Trotz, Auflehnung, Wut ist auch dabei, viel zu selten das Spiel, die Ausgelassenheit – die vielen unliebsamen Ähnlichkeiten mit uns/den Erwachsenen in einer Gesellschaft, für die wir ALLE Verantwortung tragen, auch wenn wir diese liebend gerne anderen überlassen.
    1. Eintrtt: inkl. vinello 12,-/8,-€.
    1. Anmeldung: monikalustig@t-online.de, t 0171 5253832;

    Karten: „Kleine Kaffeeschwester“, Weinbrennerstr. 34

 

25.11.2017 | 19:30 Uhr |

Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz

Maren Kames erhält den Anna-Seghers-Preis 2017

Die 1984 in Überlingen geborene Autorin Maren Kames wird mit dem Anna Seghers-Preis 2017 ausgezeichnet. „Maren Kames spielt mit ihrem Sprachtalent, ihrer Experimentierfreude, ihrem Eigenwillen und ihrer Ernsthaftigkeit im Literaturbetrieb jetzt schon eine interessante Rolle, die man, wie ich finde, würdigen und noch breiter bewusst machen sollte“, begründet Juror Dirk Knipphals seine Entscheidung. Die Preisverleihung findet in der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur statt.

Der mit derzeit 8.000 Euro dotierte Anna Seghers-Preis wird von der Anna Seghers-Stiftung vergeben. Er wird im Wechsel an einen Nachwuchsautor oder eine -autorin aus dem deutschen Sprachraum oder aus Lateinamerika verliehen, der oder die im Sinne von Anna Seghers mit den Mitteln der Kunst zur Entstehung einer gerechteren menschlichen Gesellschaft beitragen möchte. Die Auswahl des Preisträgers oder der Preisträgerin übernimmt im jährlichen Wechsel eine von der Stiftung beauftragte Persönlichkeit aus dem literarischen Leben.

22.11.2017 | 20:00 Uhr |

Buchpremiere in Berlin: »Traumhafte Kindheit« von Catherine Millet

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Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  1. Catherine Millet - die Grande Dame der französischen Literatur stellt ihr neues Buch »Traumhafte Kindheit» in Berlin vor.
  1. Moderation, Gespräch & Lesung der deutschen Texte: Olga Mannheimer
  1. Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Thalia Buchhandlungen, dem Secession Verlag für Literatur und dem Pfefferberg Theater. Präsentiert von radioeins und tip Berlin.
  1. Billetts im Vorverkauf: 12,-- Euro + Gebühren / AK: 14,50 -- Euro
  1. Karten im Pfefferberg Theater, Karten-Telefon: 030. 9120 658 293, auf pfefferberg-theater.de und an vielen Vorverkaufskassen


  1. In »Traumhafte Kindheit« rekapituliert Catherine Millet mit äußerster Präzision die Entwicklung ihrer Wahrnehmung, ihrer Gefühle und ihres Bewusstseins und spiegelt so anhand scharf beobachteter und packend erzählter Episoden, wie sich ihre Persönlichkeit bildete. Offen und frei spricht sie von der Einsamkeit, den diffusen Schuld- und Schamgefühlen, den Ängsten eines jungen Menschen, der seine eigene Familie als »Glutofen der Hölle« empfindet und sich nicht anders zu helfen weiß, als auf dem Schulhof das alltägliche Elend der Eltern in ausgeschmückten Schilderungen noch einmal zuzuspitzen, um den gesellschaftlichen Makel in Stoff für exklusive Geschichten zu verkehren.
  1. Mit der zärtlichen Stimme einer sensiblen Seherin und einer humorvollen und zugleich dem Ziel einer beobachtenden Objektivität folgenden Darstellung sozialer Abgründe eröffnet Catherine Millet dem Leser Einblicke in die Rätsel der Seele und zitiert wie nebenbei eine Fülle zeitgeschichtlicher Impressionen. Fotografisch genau erinnerte Details fügen sich zu einem Milieu- und Epochenbild, das die Autorin mit hohem Unterhaltungswert zu zeichnen versteht.
  1. Catherine Millet, geb. 1948, in Bois-Colombes, ist Gründerin und Chefredakteurin der Kunstzeitschrift artpress. Sie ist Autorin zahlreicher Werke zur Kunstwissenschaft und gilt als herausragende Expertin für moderne Kunst. Ihr Buch »Das sexuelle Leben der Catherine M.« wurde in 33 Sprachen übersetzt und erreichte Millionenauflagen. Zuletzt erschien ihr autobiografischer Roman „Eifersucht“. Sie lebt mit ihrem Ehemann Jacques Henric in Paris.
22.11.2017 | 19:30 Uhr |

Schaffhauser Buchwoche, Fass-Bühne (im Kellertheater unterhalb der Buchhandlung)

Urs Mannhart auf der Schaffhauser Buchwoche

Urs Mannhart ist zu Gast auf der Schaffhauser Buchwoche, wo er seinen preisgekrönten Roman »Bergsteigen im Flachland« vorstellen wird.

18.11.2017 | 10:00 Uhr |

Literaturhaus Hannover e.V., Sophienstr. 2, 30159 Hannover

Der Secession Verlag auf der Buchlust in Hannover

Eine der schönsten Messen für unabhängige Verlage ist die »Buchlust« im Literaturhaus Hannover. Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr wieder einmal dabei sein zu dürfen . Kommt vorbei, diesmal könnt Ihr sogar in Büchern von 35 Verlagen blättern – und sie kaufen. Außerdem gibt es Lesungen. Das Programm gibt es hier.

  1. 18. und 19. November, jeweils von 10 bis 18 Uhr, 4 Euro Eintritt.

 

18.11.2017 | 19:30 Uhr |

Friedrichshafen, Kiesel im K 42

Christian Uetz liest beim Literaturherbst in Friedrichshafen

  1. Christian Uetz kommt zum Literaturherbst nach Friedrichshafen. Seine Auftritte sind legendär. Wie ein langgezogener Blitz schleudert Uetz siene dabei buchstäblich leibgewordenene Worte auswendig in die Gegenwart des Anderen, des Fehlenden, des Göttlichen. "Der Rausch erfasst uns, trägt uns wie eine Welle ins Offene. Und dieses Offene ist nichts anderes als die Liebe. Und deren Unmöglichkeit" (Stefan Zweifel im Essay zum Hörbuch "Pure Poesie").
  1. Eintritt: 5 Euro an der Abendkasse

Veranstalter: artsprogram der Zeppelin Universität

17.11.2017 | 11:30 Uhr |

Justus­-Liebig-Schule, Julius-Reiber-Straße 3, 64293 Darmstadt

Maren Kames liest beim Kranichsteiner Literaturförderpreis in Darmstadt

Für den Kranichsteiner Literaturförderpreis nominierte die diesjährige Jury Theresia Enzensberger, Maren Kames und Simon Strauß. Alle drei Kandidaten werden sich in einer öffentlichen Lesung in der Justus­-Liebig-Schule in Darmstadt um den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Fachjury bewerben. Mit ihren jeweils noch unveröffentlichten Textauszügen stellen sie sich gleichzeitig dem Urteil ei­ner Schülerjury. Diese vergibt, unabhängig von der Entscheidung der Fachjury, einen Preis in Höhe von 1.000 Euro.

Der Fachjury gehören Maike Albath, Wilfried F. Schoeller und Christine Wahl an.

Die Preise werden im Rahmen der Verleihung des Kranichsteiner Literaturpreises am 17. November um 19 Uhr im Theater Moller Haus in Darm­stadt überreicht.

17.11.2017 | 20:00 Uhr |

TIKK Heidelberg im Karlstorbahnhof Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg

Ramy al-Asheq und Aref Hamza lesen in Heidelberg Gedichte

Ramy Al-Asheq und Aref Hamza laden zusammen mit den Freunden Arabischer Kunst und Kultur e.V. zu weiteren literarischen Dialogen und Austausch mit allen Interessierten ein

  1. Ramy Al-Asheq ist ein syrisch-palästinensischer Lyriker, Schriftsteller und Journalist. Er wurde 1989 in Al Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten geboren und wuchs in Damaskus auf. Ab 2011 beteiligte er sich an der Revolution in Syrien, wurde verhaftet und musste nach seiner Freilassung nach Jordanien fliehen. Dort veröffentlichte er 2014 seinen ersten Gedichtband Walking on Dreams, Al-Ayyam Verlag. Im gleichen Jahr kam Al-Asheq mit einem Autorenstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung nach Deutschland. Im Dezember 2015 gründete er Abwab, die erste arabische Zeitung für Geflüchtete in Deutschland. Im Februar 2016 wurde er von der Al-Qattan Stiftung in Ramallah mit einem Literaturpreis ausgezeichnet. Im Herbst 2016 erschien seine erste Prosasammlung Since I Didn’t Die, Bayit Al-Muatan Verlag, im Frühjahr 2017 sein zweiter Gedichtband My Travel Outfit, Al-Qattan/Al-Ahlieah Verlag. „Seit ich nicht gestorben bin“ erschien 2016 in der Anthologie Weg sein – Hier sein (Secession Verlag).
  1. Aref Hamza ist ein preisgekrönter Lyriker und bekannter Journalist aus Hasakeh, Syrien. Er hat Rechtswissenschaften an der Universität Aleppo studiert und zahlreiche Gedichtbände in arabischer Sprache veröffentlicht. Einzelne Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, darunter auch für die Anthologie »Weg sein – hier sein«. Seine Verehrung den deutschen Philosophen und Lyrikern gegenüber schlägt sich auch in seiner Lyrik nieder. Heute lebt er mit seiner Familie in Deutschland.


  1. Eintritt € 11.- / ermäßigt € 8.- | Freikarten für Neubeheimatete, Anmeldungen & Info unter info@arabischekultur.de
     


  1. Mit dem Projekt „Weg sein - Hier sein - Teil sein - Ganz sein“ erforschen die Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. in ihrem 15. Jubiläumsjahr Lebensgeschichten von Kulturschaffenden arabischer Herkunft auf Basis ihrer persönlicher Erzählungen. Sie berichten über Gründe und Erfahrungen ihrer Flucht sowie über ihre Begegnungen mit dem Leben in der neuen Heimat. Ihre Lyrik und Prosa hat in der arabischen Welt und international bereits hohe Anerkennung erfahren.

»Gemeinsam mit allen Interessierten wollen wir durch literarische Dialoge und Theateraufführungen im partizipativen Austausch über ein gemeinsames Leben in einer transkulturellen Gesellschaft nachdenken, in der Fremdartigkeit kein Ausgrenzungskriterium sein darf.« Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V., Herbst 2017

Förderer: Innovationsfond Kunst „Kulturprojekte zur Integration und Partizipation von Flüchtlingen“ des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden- Württemberg und Kulturamt der Stadt Heidelberg
Kooperationspartner: Karlstorbahnhof Heidelberg, 3ALOG e.V., Secession-Verlag Berlin-Zürich, KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V.

16.11.2017 | 18:30 Uhr |

Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, 80333 München, Bibliothek

Deborah Feldman spricht beim Literaturfest München über »Das zersplitterte Ich«

Doris Dörre, die in diesem Jahr das Literaturfest München kuratiert, hat zum Auftakt ihres forum:autoren drei Autorinnen unter der Überschrift »Das zersplitterte Ich« zum Diskurs über Heimat in der Sprache, (literarische) Selbstentwürfe, deren Umsetzung und Verlust eingeladen. Als erste an diesem Abend spricht Deborah Feldman mit Sandra Kegel von der FAZ. Feldmans jüngster Buchtitel »Überbitten« bezeichnet eine Versöhnung unter schwierigen Bedingungen. Damit bringt Deborah Feldman den jiddischen Begriff zurück ins Deutsche. Nachdem sie in dem vielbeachteten Debüt »Unorthodox« ihre Flucht aus einer streng chassidischen New Yorker Gemeinde beschrieb, erzählt sie nun, wie sie in Europa nach ihren Wurzeln sucht – und sich ausgerechnet in Berlin, dem Ort der Vertreibung und des Mordes an ihren Vorfahren, Stück für Stück (er-)findet. »Ich brauchte das Schreiben, um alles hinter mir zu lassen«, sagt Feldman. »Jetzt stehe ich vor Neuem.«

Anschließend sind an diesem Abend Elena Lappin und Ariel Levy zu Gast.

 

  1. Sprache: Englisch / Deutsch
  1. Veranstalter: Literaturfest München // forum:autoren

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München (Deborah Feldman und Elena Lappin) und der Literaturhandlung München (Ariel Levy)

  1. Eintritt: Euro 14.- / 9.-