Unorthodox

Deborah Feldman: Unorthodox
Deborah Feldman
AUS DEM AMERIKANISCHEN ENGLISCH
VON CHRISTIAN RUZICSKA
AUTOBIOGRAPHIE
GEBUNDEN OHNE SCHUTZUMSCHLAG
319 SEITEN
€ (D) 22,00 I CHF 25,00 I € (A) 22,60
ISBN 978-3-905951-79-0
ISBN 978-3-905951-80-8 (E-BOOK)
WARENGRUPPE 1160
LIEFERBAR AB 29. FEBRUAR 2016

Pressestimmen

»Unorthodox ist erschütternd und zugleich triumphal«
Jeannette Walls, Bestsellerautorin von »Schloss aus Glas«

Am Tag seines Erscheinens führte der Titel Unorthodox schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate später durchbrach die Auflage die Millionengrenze. Die amerikanische Presse erklärte diesen Erfolg von Deborah Feldmans Bericht so: Noch nie hat eine Autorin ihre Befreiung aus den Fesseln religiöser Extremisten so lebensnah, so ehrlich, so analytisch klug und dabei literarisch so anspruchsvoll erzählt.


In der chassidischen Satmar Gemeinde in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Die Satmarer, wie sie sich seit ihrer Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg nennen, sehen im Holocaust eine von Gott verhängte Strafe. Um eine Wiederholung der Shoa zu vermeiden, führen sie ein abgeschirmtes Leben nach strengen Vorschriften. Sexualität ist ein Tabu, Ehen werden arrangiert, im Alltag wird Jiddisch gesprochen, Englisch gilt als verbotene, unreine Sprache. Nach Schätzungen zählt die Gemeinde heute 120.000 Mitglieder, denen sie ein Netz an Sicherheit gewährt – ohne jegliche Freiheit.


Deborah Feldman hat schon als Kind Anstoß an der strikten Unterwerfung unter die vom Gründungsrabbiner der Sekte aufgestellten Lebensgesetze genommen, an der Ausgrenzung, der ärmlichen Lebensweise und der Unterordnung der Frau. Ihr Gerechtigkeitsempfinden und ihr Wissenshunger haben sie – verstärkt durch verbotene Literatur – angetrieben, ihren Alltag zu hinterfragen. Stets hat sie Angst, entdeckt und bestraft zu werden und ihren einzigen Ausweg aus der Enge ihrer Welt zu verlieren. Unorthodox führt in die einzigartige Welt von Kindheitserlebnissen, die voller Unschuld scheinen und Einblick geben in alte jüdische Traditionen. Sie führt uns bis an die Grenze des Erträglichen, wenn sie ihre Zwangsehe schildert, und sie lässt uns nachempfinden, wie sie Mut und Kraft zum Auszug aus der Gemeinde findet – um mit ihren Sohn in eine ihr völlig unbekannte Welt in New York zu ziehen.

 

Unorthodox ist eine meisterhafte Schilderung des Emanzipationsprozesses einer jungen Frau aus tiefer Einsamkeit und Angst hin zu einem einzigen Punkt: dem eigenen Denken und Fühlen.

 

Deborah Feldman im Video über Ihr Buch »Unorthodox«

Ein Beitrag des ORF-Fernsehens über Deborah Feldman und ihr Buch

 

 

 

PRESSE-STIMMEN

 

 

»Deborah Feldman wuchs in einer isolierten, bedrückenden Welt auf, in der ihr beigebracht wurde, dass sie als Frau unfähig sei zu unabhängigem Denken. Sie aber fand die Kraft und Entschlossenheit, den Schritt aus dieser Welt zu wagen, und hat einen mutigen, fesselnden Bericht ihrer Reise geschrieben. Unorthodox ist erschütternd und zugleich triumphal.«  

Jeannette Walls, Bestsellerautorin von Schloss aus Glas und Ein ungezähmtes Leben

 

»(Feldmans) nüchterner Stil kaschiert aufrüttelnde Erkenntnisse.«

The New York Times

 

»Fesselnd zu lesen, berichtet Unorthodox von einer einzigartigen Coming-of-Age-Geschichte, die jeden persönlich anspricht, der sich in seiner Welt jemals als Outsider gefühlt hat.«

School Library Journal

 

»Unorthodox ist ein faszinierendes Buch ... Feldmans Stimme hallt unaufhörlich nach.«

The Jewish Daily Forward

 

»Unorthodox ist schmerzhaft gut ... Anders als viele andere Autoren, die die Orthodoxie hinter sich gelassen und darüber geschrieben haben, ist Feldmans Herz nicht mit Hass verhärtet, und ihr Geist ist verwundet aber intakt... . Sie ist eine feinsinnige und hochtalentierte Autorin.«

Jewish Journal

 

»Stellen Sie sich Frank McCourt (Die Asche meiner Mutter) als eine jüdische Jungfrau vor, dann haben Sie Unorthodox auf den Punkt gebracht ... eine feinsinnige  

und unvergessliche Entwicklungsgeschichte.«

Pittsburgh Post-Gazette