Interne Anzeige des Termins: Weg sein hier sein in Detmold

Bezeichnung:
Ramy al-Asheq und Pegah Ahmadi in Detmold

Ort: Aula des Grabbe Gymnasiums, Küster-Meyer-Platz 2, 32756 Detmold 
Uhrzeit: 19:30
Datum von: 27.09.2017
Datum bis: 27.09.2017

Beschreibung:
Literarische Autorinnen und Autoren, die vor Kurzem nach Deutschland flohen, schreiben in »Weg sein hier sein« über das Leben im Krieg, die Entwurzelung, die Suche nach einer neuen Identität und das Leben im Exil. Lesung und Diskussion in deutscher und anderen Sprachen für ein neues „WIR“. „Ich werde diese Länder, die uns Zuflucht gewährten, fragen: Wer bin ich?“ Begleitet wird die Veranstaltung durch einen afghanischen Sänger/Gitarristen und einen jesidisch-kurdischen Saz-Musiker.

  1. Es lesen: Pegah Ahmadi (Köln/Iran), Ramy Al-Asheq (Köln/Syrien), Grit Asperger (Leiterin des Theaters Kaschlupp/Schauspielerin), Stephan Clemens (Schauspieler des Landestheaters).Musikalische Begleitung: Erfan Amiri: Gesang/ Gitarre (Herford/Afghanistan), Nahiat Abozid: Saz/Gesang (Detmold/Syrien).
    1. Eine Veranstaltung der Buchhandlung ‘Kafka & Co.‘ in Zusammenarbeit mit der Lippischen Landeskirche.
    2. Eintritt: 10 Euro
 

Interne Anzeige des Termins: Kokot beim 18. Poesiefestivals in Berlin

Bezeichnung:
Vincenz Kokot liest beim 18. Poesiefestivals in Spandau

Ort: Vor dem Gotischen Haus, Breite Straße 32, 13597 Berlin-Spandau
Uhrzeit: 14:00
Datum von: 17.06.2017
Datum bis: 17.06.2017

Beschreibung:
Poets' Corner bringt im Rahmen des 18. Poesiefestivals in Berlin Gedichte in die ganze Stadt. Verteilt über einen Tag und unterstützt von den Bezirken lesen und performen in Berlin lebende Lyrikerinnen und Lyriker ihre Werke in Bibliotheken, Galerien, Museen und Kulturzentren: überall, wo es für Poesie Raum gibt und sie auf die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile trifft.

  1. Unser Autor Vincenz Kokot liest gemeinsam mit Tom Bresemann, Alexander Delphinov, Jan Skudlarek, Kinga Tóth und Erica Zíngano in Spandau
Vor dem Gotischen Haus, Breite Straße 32, 13597 Berlin. Bei schlechtem Wetter drinnen U Altstadt Spandau.
  1. Moderation: Patrick Hutsch, Eintritt frei

Interne Anzeige des Zitates: Überbitten in StgZ

Zitat:

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Quelle: Wie "Unorthodox" ist "Überbitten" eine Mischung aus spannender autobiographischer Erzählung und kluger Reflexion des Erlebten und Erfahrenen. Es geht um den Bruch mit dem Ursprung der Familie, den jeder - wenn auch nicht so extrem - kennt. Aber es geht auch um das "Überbitten", die Versöhnung mit diesem Ursprung.«
Zum Buch: Überbitten
Erscheinungstermin: Fri, 06/09/2017 (All day)

Losfahren

Manal al-Sharif: Losfahren
Manal al-Sharif
Losfahren
(Daring to Drive)
Aus dem Englischen von Gesine Strempel
unter Mitarbeit von Joachim von Zepelin
Gebunden ohne Schutzumschlag
379 Seiten
€ (D) 25.00 I CHF 32.00 I € (A) 25.70
ISBN 978-3-906910-10-9
ISBN 978-3-906910-11-6 (E-BOOK)
WARENGRUPPE 1116
LIEFERBAR

Pressestimmen

»Ein intimer und machtvoller Bericht«
Kirkus Reviews

Manal al-Sharif ist eine der wichtigsten Vorkämpferinnen für Frauenrechte in der islamischen Welt.

Ihre aufregende und offene erzählte Lebensgeschichte ist beides, ein Dokument der Unterdrückung und der Befreiung. Als letztes Land der Erde verbietet Saudi-Arabien  den Frauen das Autofahren. Ein Gesetz gibt es nicht, nicht einmal eine religiöse Begründung. Es ist eine Frage der Macht in einer Gesellschaft, in der Frauen weitgehend rechtlos sind und für alle wichtigen Lebensentscheidungen einen männlichen Vormund brauchen, gleichgültig, ob es der Ehemann, der Vater oder der kleine Bruder ist.

Manal al-Sharif hat dieses Vormundschaftssystem und damit die Männer herausgefordert: Die Computerexpertin war es leid, ihren Bruder fragen zu müssen, wenn sie in ihrem eigenen Wagen zu einem Geschäftstermin gefahren werden wollte. Sie setzte sich selbst ans Steuer, ließ sich dabei filmen und stellte dieses Dokument des zivilen Ungehorsams ins Internet. Neun Tage saß sie dafür im Gefängnis. Und es wären wahrscheinlich viele mehr gewesen, wenn nicht ein weltweiter Proteststurm sie befreit hätte. Losfahren erzählt aus erster Hand von diesem Aufstand im Auto, mit dem Manal al-Sharif eine Frauenbewegung in Gang setzte, die den Gralshütern des Patriarchats im Königreich immer mehr zu schaffen macht.

Aber ist viel mehr als das. Selten gab ein Buch so tiefe Einblicke in den streng geregelten Alltag einer saudischen Familie. Offen und eindringlich schildert Manal al-Sharif ihre Kindheit und Jugend, in der sie auf dem Weg war, eine vom Salasfismus beeinflusste radikale Muslima zu werden, die das Elternhaus von »unreiner« Musik säuberte und sogar die Musik-Kassetten ihres Bruders im Ofen einschmolz. Die Helden dieser Generation waren die islamistischen Extremisten wie Osama bin-Laden, die Vorläufergeneration des heutigen Terrors, die den nach ihrem Verständnis zu liberalen Staat auf ihre Weise herausforderten. Am eigenen Leib erlebt Manal al-Sharif die Widersprüchlichkeit des in wenigen Jahrzehnten zu immensem Reichtum gelangten Landes. Trotz bester Schulnoten wurde sie zu Hause immer wieder verprügelt, sie wurde als kleines Mädchen beschnitten, sie musste um ihren Platz an der Uni kämpfen, wo sie getrennt von männlichen Kommilitonen unterrichtet wurde, und als sie bei der staatlichen Ölfirma Aramco gemeinsam mit Männern in einem Büro arbeitete, wurde sie als Flittchen beschimpft. Nach ihrem öffentlichen Protest gegen die Unterdrückung von Frauen musste Manal al-Sharif ihre Stelle wegen endloser Anfeindungen aufgeben und ins benachbarte Dubai auswandern. Mit ihrem fortgesetzten Engagement für Menschenrechte will sie den Frauen ihres Heimatlandes Mut machen, für ihre Selbstbestimmung zu kämpfen: »Ich glaube, dass Kinder nicht frei sein können, wenn ihre Mütter nicht frei sind, Eltern können nicht frei sein, wenn ihre Töchter es nicht sind, Ehemänner können nicht frei sein, wenn ihre Ehefrauen es nicht sind, die Gesellschaft ist nichts wert, wenn Frauen nichts wert sind. Wir kämpfen nicht darum, Auto zu fahren, wir kämpfen darum, unser Schicksal in die Hand nehmen zu können.« Hier finden Sie ein Interview mit Manal al-Sharif zu ihrem Buch.

 

Lesereise:

1.10. Zürich, Kaufleuten

2.10. Berlin, Deutsches Theater

3.10. Stuttgart, Literaturhaus

5.10. Köln, Zentralbibliothek

6.10. Bremen, Überseemuseum

7.10. Hamburg, Laeiszhalle, Studio E

8.10. München, Volkstheater

9.10. Wien, Hauptbücherei

10.10. Bonn, Goethe & Hafis

11.10. Frankfurt, Buchmesse (DIE ZEIT)

11.10. Frankfurt, OPEN BOOKS

Interne Anzeige des Termins: Kames bei Babelsprech

Bezeichnung:
Maren Kames bei Babelsprech im lcb am Berliner Wannsee

Ort: lcb, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin
Uhrzeit:
Datum von: 27.07.2017
Datum bis: 28.07.2017

Beschreibung:

  1. Die Lyrik ist tot, es lebe die Lyrik – Babelsprech.International im LCB
  1. Am 27. und 28. Juli 2017 findet im LCB das Sommerfest »Babelsprech.International« statt. In Villa und Garten treffen sich internationale Dichter*innen zu der Konferenz »Lyrik im Grenzgebiet«, die sich mit Lyrik an den Grenzen zu anderen Kunstformen und gesellschaftlichen Feldern befasst. Dabei sind 23 Autor*innen aus mindestens sieben Ländern, darunter Maren Kames (Deutschland), Marina Skalova (Schweiz), Thomas Havlik (Österreich), Rike Scheffler (Deutschland), Anna Ospelt (Liechtenstein) und Tibor Hrs Pandur (Slowenien). »Babelsprech.International« verfolgt das Ziel, junge deutschsprachige und internationale Poesie zu vernetzen und die öffentliche Wahrnehmung von Lyrik als einer Kunstund Reflexionsform zu festigen.
»Babelsprech.International« ist ein Projekt des Literarischen Colloquiums Berlin in Kooperation mit dem Literaturhaus Wien und dem Literaturhaus Basel sowie als internationale Partner I.D.I.O.T. Slowenien und Meridian Czernovitz Ukraine.
  1. Es wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, dem Bundeskanzleramt Österreich, Abteilung Kultur, ProHelvetia und der Kulturstiftung Liechtenstein.
Mehr unter www.babelsprech.org

Interne Anzeige des Termins: Überbitten – Die offizielle Buchpremiere mit Andreas Platthaus im Kino Babylon Berlin

Bezeichnung:
Überbitten – Die offizielle Buchpremiere mit Andreas Platthaus im Kino Babylon Berlin

Ort: Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 0178 Berlin
Uhrzeit: 19:30
Datum von: 14.06.2017
Datum bis: 14.06.2017

Beschreibung:

  1. Im Gespräch mit Andreas Platthaus, Literaturchef der FAZ, stellt Deborah Feldman ihr neues Buch »Überbitten« in der Reihe »literatur live« im Berliner Kino Babylon vor.
  1. Nach dem überwältigenden Erfolg ihres Bestsellers »Unorthodox« lässt Deborah Feldman uns in »Überbitten« teilhaben an ihrem Aufbruch und ihrer Reise zu einem neuen Selbst. Ihr Weg führt sie nach Europa, nach Deutschland, und schließlich nach Berlin, wo ihr unstillbarer Freiheitsdrang endlich eine Heimat findet. Was als Spurensuche nach der Vergangenheit ihrer jüdischen Großmutter beginnt, wird so zu einem Entwicklungsprozess, an dessen Ende eine junge Frau steht, die an Leib und Seele erfahren hat, was Fremdbestimmung und was Freiheit ist.
»Überbitten« ist hochpolitisch und zugleich äußerst intim, eine polarisierende Streitschrift und eine kritische Selbstbefragung. Vor allem aber ist es ein Buch, das an Wahrheit und Wahrhaftigkeit glaubt und damit klar Position bezieht: Nur die Werte der Aufklärung verhindern Unfreiheit, wer sie aufgibt, entmündigt sich selbst.
  1. Eintritt 12 Euro, Tickets hier

Interne Anzeige des Termins: Weg sein bei Körber

Bezeichnung:
Exil-Autoren aus Syrien zu Gast in der Hamburger Körber-Stiftung

Ort: KörberForum – Kehrwieder 12, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg
Uhrzeit: 19:00
Datum von: 26.06.2017
Datum bis: 26.06.2017

Beschreibung:
Die syrischen Schriftsteller Lina Atfah, Ramy Al-Asheq und Aref Hamza haben in Deutschland Zuflucht gefunden und berichten in ihren Texten vom »Wegsein« und »Hiersein«. Gemeinsam mit Claudia Kramatschek laden sie an diesem Abend dazu ein, ihre verlassene Heimat gemeinsam zu entdecken und die Neue einmal durch ihre Augen zu sehen.

  1. Veranstaltung in arabischer und deutscher Sprache, jeweils mit Übersetzung, im Rahmen der Hamburger Tage des Exils in Kooperation mit der Weichmann-Stiftung und dem Secession Verlag für Literatur.
  2. Anmeldung ab Montag, 12.06.2017 | 09.00 Uhr

Interne Anzeige des Zitates: Über bitten in der FAZ

Zitat:

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Quelle: Man liest all das mit wachsendem Interesse. Wer möchte, kann in Feldmans autobiographischem Bericht aber noch zu tieferen Einsichten kommen. Denn von Beginn an hat die Autorin mehr als eine Enthüllungsstory verfassen wollen. Es gibt noch eine zweite tiefere Verbindung zur Überlieferung. Die seltsame Idee nämlich, dass der tote Buchstabe einen lebendigen Glauben begründen kann (...) Das eigentlich Faszinierende an Deborah Feldmans Lebensmitschrift ist das Anknüpfen an diese jüdische Tradition - an den Versuch, im aufnotierten Wort eine dauerhafte Behausung zu finden.
Zum Buch: Überbitten
Erscheinungstermin: Tue, 05/30/2017 (All day)

Interne Anzeige des Zitates: Überbitten auf SWR2

Zitat:

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Quelle: Ein sehr beeindruckendes Buch.
Zum Buch: Überbitten
Erscheinungstermin: Sun, 05/28/2017 (All day)

Interne Anzeige des Zitates: Halbgeflügel im mdr

Zitat:

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Quelle: Ein beachtenswertes Lyrik-Debüt hat der Secession Verlag veröffentlicht – und es ist sogar mehr als ein Buch.
Zum Buch: Halb Taube Halb Pfau
Erscheinungstermin: Mon, 05/29/2017 (All day)