Interne Anzeige des Zitates: Anthologie auf deutschland.de

Zitat:

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Quelle: Die Anthologie stellt Fragen: Wer sind die Geflüchteten und warum sind sie gekommen? Die Autoren erzählen von ihrer Heimat, dem Alltag, den sie verlassen haben, von Flucht, Vereinsamung und einer Existenz in einem fremden Land, von Verzweiflung und von Rettung.
Zum Buch: Weg sein – hier sein
Erscheinungstermin: Wed, 03/01/2017 (All day)

Interne Anzeige des Zitates: Gott Tier auf SWR2

Zitat:

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Quelle: Die Dinge enden schlecht, so heißt es schlicht und ergreifend gegen Ende dieses ebenfalls ergreifenden Romans. Denn der stellt eine quälende Frage: Was wäre der Mensch, ohne Gott? Ein Tier? Oder endlich nur ein Mensch? Eines ist sicher: Die Idee eines wohlwollen den Gottes verwirft der Autor mit Verve – und mit Hilfe einer gleißenden Sprache.
Zum Buch: Ein Gott ein Tier
Erscheinungstermin: Tue, 03/07/2017 (All day)

Interne Anzeige des Termins: Widad Nabi bei den Bücherfrauen

Bezeichnung:
Widad Nabi liest und diskutiert bei den Bücherfrauen Berlin

Ort: Literaturhaus Berlin, Fasanenstr.23, 10719 Berlin-Charlottenburg
Uhrzeit: 20:00
Datum von: 15.03.2017
Datum bis: 15.03.2017

Beschreibung:
 In der Debatte um Flüchtlinge in Deutschland und Europa kommen selten die zu Wort, die aus Krisenregionen flüchten und hier eine neue Heimat suchen. Hier sprechen zwei Autorinnen, die erste literarische Schritte im Exil gehen: Widad Nabi (Syrien) und Nemat Khaled (Syrien). Was ändert sich beim Schreiben im neuen Land? Was bringen die Frauen mit und wie erleben sie ihr neues Umfeld? Inwiefern spiegeln sich ihre Erfahrungen in ihren Texten wider? Die Veranstaltung gibt den Autorinnen, die ihre Sprache „verloren“ haben, ein Publikum und Interessierten die Möglichkeit, Fragen nach Kunst im Exil nachzugehen.

  1. Die Übersetzerin Leila Chammaa (Agentur Alif) wird dolmetschen.
  1. Moderation: Meiken Endruweit
  1. Der Eintritt ist frei für Bücherfrauen, sonst 5 € (erm. 2,50 €)

Interne Anzeige des Termins: Uetz an der Uni Frankfurt

Bezeichnung:
Textgerede an der Uni Frankfurt mit Performance von Christian Uetz

Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, IG-Gebäude, Raum 1.314 (Eisenhower-Raum)
Uhrzeit: 18:30
Datum von: 10.03.2017
Datum bis: 10.03.2017

Beschreibung:
Das Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik der Universität Frankfurt veranstaltet vom 9. bis 11. März eine Tagung unter dem Titel »Textgerede. Interferenzen von Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der deutschsprachigen Literatur der Jahrtausendwende«. Die Tagung, so heißt es in der Einladung »interessiert sich erstens für die konkreten Verfahren, mit denen literarische Texte um 2000 Effekte des Mündlichen erzeugen. Zweitens nimmt sie die literaturbetrieblichen Praktiken mit akustisch-performativer Ausrichtung in den Blick, die das literarische Feld der Jahrtausendwende prägen. Und drittens fragt sie nach den Rückkopplungen zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, die sich aus den Textverfahren einerseits und den Literaturbetriebspraktiken andererseits ergeben.« Als performativer Autor oder schreibender Performer wird Christian Uetz den Teilnehmern mit einer seiner berühmten energiegeladenen »Lesungen« zeigen, mit welchen Effekten des Mündlichen er Rückkoppelungen zwischen Schrift und Sprache erzeugt.

  1. Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Interne Anzeige des Termins: Scholl mit Füchsin an Uni Wien

Bezeichnung:
Sabine Scholl stellt ihren neuen Roman an der Uni Wien vor

Ort: Uni Wien im Institut für Ostasienwissenschaften. Seminarraum Jap 1 Spitalgasse 2, UniversitätsCampus Hof 2, Eingang 2.4, 1090 Wien
Uhrzeit: 18.30
Datum von: 08.03.2017
Datum bis: 08.03.2017

Beschreibung:
Auf Einladung des Instituts für Ostasienwissenschaften/Japanologie und des Akademischer Arbeitskreises Japan stellt Sabine Scholl ihren neuesten Roman »Die Füchsin spricht« an der Uni Wien vor. 

Ich, der ich zu Euch spreche

Levi: Ich, der ich zu Euch spreche
Primo Levi
Ich, der ich zu Euch spreche
(Io che vi parlo)
Aus dem Italienischen übersetzt von
Monika Lustig
Interview mit Giovanni Tesio und
einem Nachwort von Maike Albath
Gebunden ohne Schutzumschlag
176 Seiten
ISBN 978-3-906910-06-2
ISBN (E-Book) 978-3-906910-07-9
Warengruppe 1118
Lieferbar seit März 2017

Pressestimmen

»Tief in mir muss eine bestimmte Kraft liegen.«
Primo Levi im Interview mit Giovanni Tesio

 

Primo Levi war im Januar 1987 auf den Vorschlag des Kritikers Giovanni Tesio eingegangen, gemeinsam eine Biografie zu schreiben. Beide wussten, welche Schwierigkeiten vor ihnen lagen, als sie sich zum ersten ausführlichen Gespräch trafen. »Hast du schon eine Gefechtsordnung im Kopf?«, fragte Levi, ganz so, als ob es ihn selbst interessierte, wie man aus ihm, dem verschlossenen und gehemmten Autor, etwas herausbekommen könnte. Das galt umso mehr, als er müde war, unter Depressionen litt und wegen einer anstehenden Operation eine weitere Verschlechterung fürchtete.

»Du musst meine Geständnisse ›übersetzen‹«, forderte Levi seinen Interviewer auf. Er sollte auslegen, einordnen, deuten, was der Auschwitz-Zeuge zu Protokoll gab. Es gab nur noch zwei weitere Treffen, bevor Levi am 11. April 1987 aus dem dritten Stock des Palazzos, in dem sich seine Wohnung befand, durch das Treppenhaus zu Tode stürzte. Ob es ein Unfall war oder ein Suizid, darüber wird bis heute gestritten. Seine Witwe, die einen Freitod für ausgeschlossen hielt, verhinderte die Veröffentlichung der jetzt erstmals erscheinenden Gespräche.
Levi äußert sich so offen und emotional wie selten zuvor und spricht ausführlich über die Universität, Schwierigkeiten in Beziehungen zu Frauen, den Faschismus und den Widerstand. Immer wieder sucht er Schuld bei sich, spricht von seiner politischen Naivität. Die Biografie kam nicht mehr zustande, doch dieses Protokoll gibt einen tiefen und sehr persönlichen Einblick in das Selbstverständnis dieses Autors, der das Schreiben auch als eine Pflicht verstand.

Maike Albath, die 1996 über den italienischen Lyriker Andrea Zanzotto promoviert hat, schrieb das instruktive Nachwort zu diesem Band.

Sie arbeitet seit 1993 als Journalistin beim Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Kultur und schreibt für die Neue Zürcher Zeitung und die Süddeutsche Zeitung. 2010 erschien ihr Buch Der Geist von Turin (Berenberg) über die Gründung des Verlagshauses Einaudi. In Rom, Träume (Berenberg) von 2013 ging es um die Zeit der Dolce Vita. 2015 publizierte sie einen Essay über Italo Svevo im Deutschen Kunstverlag. Sie lebt in Berlin.

Interne Anzeige des Termins: Deborah bei Backes in Ulm

Bezeichnung:
Deborah Feldman bei den Ulmer Denkanstößen

Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz
Uhrzeit: 20:00
Datum von: 18.03.2017
Datum bis: 18.03.2017

Beschreibung:
Im 10. Jahr ihres Bestehens fragen die »Ulmer Denkanstöße« danach, wie man sich in einer immer komplexeren Welt noch richtig entscheiden soll. Und zum Abschluss dieser  Jubiläumsreihe hat der Begründer des SWR-Nachtcafés, Wieland Backes, Gäste eingeladen, die über weitreichende Lebensentscheidungen erzählen, darunter Deborah Feldman, die darüber spricht, wie sie einer ultraorthodox jüdischen Gemeinschaft, der sie seit ihrer Kindheit angehörte, entfliehen konnte. Außerdem ist neben anderen dabei:  Corinne Hofmann, die vier Jahre lang mit einem Massai-Krieger in einem kenianischen Dorf verheiratet war und darüber das Buch „Die weisse Massai“ geschrieben hat sowie Theater-Intendant Friedel Schirmer, der einst das Hamburger Schauspielhaus anführte und jetzt – wie schon einige Jahrzehnte zuvor – das Theater in Eßlingen leitet.

Interne Anzeige des Termins: Urs in Schaffhausen

Bezeichnung:
Urs Mannhart auf der Schaffhauser Buchwoche

Ort: Schaffhauser Buchwoche, Fass-Bühne (im Kellertheater unterhalb der Buchhandlung)
Uhrzeit: 19:30
Datum von: 22.11.2017
Datum bis: 22.11.2017

Beschreibung:
Urs Mannhart ist zu Gast auf der Schaffhauser Buchwoche, wo er seinen preisgekrönten Roman »Bergsteigen im Flachland« vorstellen wird.

Interne Anzeige des Termins: Kames im Literaturhaus Kiel

Bezeichnung:
Maren Kames und Philip Krömer im Literaturhaus in Kiel

Ort: Literaturhaus Schleswig-Holstein, Schwanenweg 13, D-24105 Kiel
Uhrzeit: 20:00
Datum von: 19.04.2017
Datum bis: 19.04.2017

Beschreibung:
LeseLounge mit Maren Kames (»Halb Taube halb Pfau«), Philip Krömer (»Ymir oder Aus der Hirnschale der Himmel«) und Live-Musik

  1. Im Frühjahr begeben wir uns in der LeseLounge auf Expedition durch literarische Landschaften bis zum Inneren der Erde und über die Grenzen des Buches hinaus. Dazu gibt es Live-Musik.
In ihrem Debüt »Halb Taube halb Pfau« entwickelt Maren Kames ( geb. 1984) eine ganz eigene Melodie, die keine Genregrenzen kennt. Ihre Textspiegelungen oszillieren zwischen Prosa, Lyrik und Drama, während Codes auf eine Ebene außerhalb des Textes führen, in der Schrift zu Klang wird.
  1. Philip Krömer (geb. 1988) begleitet in seinem Romandebüt »Ymir oder Aus der Hirnschale der Himmel« drei Männer am Vorabend des Zweiten Weltkrieges auf eine Expedition nach Island. Krömer führt dabei in seinem Debüt auf originelle und unterhaltsame Art die NS-Ideologie ad absurdum und erzählt uns nicht zuletzt auch etwas über die Macht des Wortes. (Foto Krömer: Silviu Guiman)
  1. Eintritt: 5 € / Veranstalter: Junges Literaturhaus S-H mit Unterstützung des Freundeskreises Literaturhaus S-H

Wir sind Kinder

Wir sind Kinder
Armin Kratzert
Wir sind Kinder. Roman
Gebunden ohne Schutzumschlag
156 Seiten
€ (D) 20.00 | CHF 22.00 (UVP) | € (A) 20.60
ISBN 978-3-906910-04-8
ISBN 978-3-906910-05-5
Warengruppe 1112
Lieferbar seit Februar 2017

Pressestimmen

»Auf dieses Buch haben wir gewartet.«
Denis Scheck

Eigentlich ist Nelson ein unauffälliger Typ: ein Junggeselle mittleren Alters in einer unaufregenden Stadt, deren Umland mit seinen Berge und Seen dazu verführt, einmal mehr zu verweilen. Frauen gab und gibt es in seinem Leben, von dem er aber nicht so recht weiß, was er mit ihm anstellen soll. Sein Hauptproblem: Der Kontostand mahnt mehr als dringlich einen Plan an.

Johnny hingegen, irgendwie vermögend, ohne dass man genau wüsste woher, hat die Welt, genauer: ihre virtuelle Version, immer fest im Blick. Für ihn zählt vor allem eins: Informationsvorsprung. Doch ihn selbst umgibt ein Geheimnis. Was treibt er, was führt er im Schilde? Niemand weiß etwas Genaues. Es sind schließlich seine Freunde, die Nelson anheuern, um Johnny zu beobachten, ihn zu beschatten, um endlich seinen Machenschaften auf die Spur zu kommen.

Nelson hat keine Ahnung, warum er diesen auffällig gut bezahlten Auftrag bekommt, es scheint auch nicht wichtig. Er beginnt eine Freundschaft zu Johnny zu spinnen und fühlt sich dabei immer besser, immer vertrauter. Er bewundert den jungen Mann, ohne genau zu wissen, warum, er lässt sich auf seine Gedanken ein, findet Gefallen und Interesse an seinen merkwürdigen Äußerungen zur Welt und ihrem virtuellen Pendant.

Doch trotz aller Begegnungen und Beobachtungen, trotz aller Gespräche mit Bekannten aus Johnnys Umfeld bleiben alle Schlüsse über die wahre Person des Johnny Permaneder merkwürdig unscharf. Nur eines ist klar: Johnny erwartet ein katastrophales Ende dieser Welt, die sich den Zugriffen des Virtuellen nicht mehr entziehen kann. Das Netz scheint ein Spiel um die Herrschaft über die wirkliche Welt zu führen. Es sind nicht nur gefährliche Ideologen, es sind auch Einzelgänger, die zu einer gespenstisch unsichtbaren Macht werden …

 Ein Roadmovie auf den schwer zu fassenden Spuren einer virtuellen Welt, die einem langsam aber sicher eine kalte Hand auf die Schulter legt und dabei noch immer lächelt.