Interne Anzeige des Termins: Scholl mit Füchsin an Uni Wien

Bezeichnung:
Sabine Scholl stellt ihren neuen Roman an der Uni Wien vor

Ort: Uni Wien im Institut für Ostasienwissenschaften. Seminarraum Jap 1 Spitalgasse 2, UniversitätsCampus Hof 2, Eingang 2.4, 1090 Wien
Uhrzeit: 18.30
Datum von: 08.03.2017
Datum bis: 08.03.2017

Beschreibung:
Auf Einladung des Instituts für Ostasienwissenschaften/Japanologie und des Akademischer Arbeitskreises Japan stellt Sabine Scholl ihren neuesten Roman »Die Füchsin spricht« an der Uni Wien vor. 

Ich, der ich zu Euch spreche

Levi: Ich, der ich zu Euch spreche
Primo Levi
Ich, der ich zu Euch spreche
(Io che vi parlo)
Aus dem Italienischen übersetzt von
Monika Lustig
Interview mit Giovanni Tesio und
einem Nachwort von Maike Albath
Gebunden ohne Schutzumschlag
176 Seiten
ISBN 978-3-906910-06-2
ISBN (E-Book) 978-3-906910-07-9
Warengruppe 1118
Lieferbar seit März 2017

Pressestimmen

»Tief in mir muss eine bestimmte Kraft liegen.«
Primo Levi im Interview mit Giovanni Tesio

 

Primo Levi war im Januar 1987 auf den Vorschlag des Kritikers Giovanni Tesio eingegangen, gemeinsam eine Biografie zu schreiben. Beide wussten, welche Schwierigkeiten vor ihnen lagen, als sie sich zum ersten ausführlichen Gespräch trafen. »Hast du schon eine Gefechtsordnung im Kopf?«, fragte Levi, ganz so, als ob es ihn selbst interessierte, wie man aus ihm, dem verschlossenen und gehemmten Autor, etwas herausbekommen könnte. Das galt umso mehr, als er müde war, unter Depressionen litt und wegen einer anstehenden Operation eine weitere Verschlechterung fürchtete.

»Du musst meine Geständnisse ›übersetzen‹«, forderte Levi seinen Interviewer auf. Er sollte auslegen, einordnen, deuten, was der Auschwitz-Zeuge zu Protokoll gab. Es gab nur noch zwei weitere Treffen, bevor Levi am 11. April 1987 aus dem dritten Stock des Palazzos, in dem sich seine Wohnung befand, durch das Treppenhaus zu Tode stürzte. Ob es ein Unfall war oder ein Suizid, darüber wird bis heute gestritten. Seine Witwe, die einen Freitod für ausgeschlossen hielt, verhinderte die Veröffentlichung der jetzt erstmals erscheinenden Gespräche.
Levi äußert sich so offen und emotional wie selten zuvor und spricht ausführlich über die Universität, Schwierigkeiten in Beziehungen zu Frauen, den Faschismus und den Widerstand. Immer wieder sucht er Schuld bei sich, spricht von seiner politischen Naivität. Die Biografie kam nicht mehr zustande, doch dieses Protokoll gibt einen tiefen und sehr persönlichen Einblick in das Selbstverständnis dieses Autors, der das Schreiben auch als eine Pflicht verstand.

Maike Albath, die 1996 über den italienischen Lyriker Andrea Zanzotto promoviert hat, schrieb das instruktive Nachwort zu diesem Band.

Sie arbeitet seit 1993 als Journalistin beim Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Kultur und schreibt für die Neue Zürcher Zeitung und die Süddeutsche Zeitung. 2010 erschien ihr Buch Der Geist von Turin (Berenberg) über die Gründung des Verlagshauses Einaudi. In Rom, Träume (Berenberg) von 2013 ging es um die Zeit der Dolce Vita. 2015 publizierte sie einen Essay über Italo Svevo im Deutschen Kunstverlag. Sie lebt in Berlin.

Interne Anzeige des Termins: Deborah bei Backes in Ulm

Bezeichnung:
Deborah Feldman bei den Ulmer Denkanstößen

Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz
Uhrzeit: 20:00
Datum von: 18.03.2017
Datum bis: 18.03.2017

Beschreibung:
Im 10. Jahr ihres Bestehens fragen die »Ulmer Denkanstöße« danach, wie man sich in einer immer komplexeren Welt noch richtig entscheiden soll. Und zum Abschluss dieser  Jubiläumsreihe hat der Begründer des SWR-Nachtcafés, Wieland Backes, Gäste eingeladen, die über weitreichende Lebensentscheidungen erzählen, darunter Deborah Feldman, die darüber spricht, wie sie einer ultraorthodox jüdischen Gemeinschaft, der sie seit ihrer Kindheit angehörte, entfliehen konnte. Außerdem ist neben anderen dabei:  Corinne Hofmann, die vier Jahre lang mit einem Massai-Krieger in einem kenianischen Dorf verheiratet war und darüber das Buch „Die weisse Massai“ geschrieben hat sowie Theater-Intendant Friedel Schirmer, der einst das Hamburger Schauspielhaus anführte und jetzt – wie schon einige Jahrzehnte zuvor – das Theater in Eßlingen leitet.

Interne Anzeige des Termins: Urs in Schaffhausen

Bezeichnung:
Urs Mannhart auf der Schaffhauser Buchwoche

Ort: Schaffhauser Buchwoche, Fass-Bühne (im Kellertheater unterhalb der Buchhandlung)
Uhrzeit: 19:30
Datum von: 22.11.2017
Datum bis: 22.11.2017

Beschreibung:
Urs Mannhart ist zu Gast auf der Schaffhauser Buchwoche, wo er seinen preisgekrönten Roman »Bergsteigen im Flachland« vorstellen wird.

Interne Anzeige des Termins: Kames im Literaturhaus Kiel

Bezeichnung:
Maren Kames und Philip Krömer im Literaturhaus in Kiel

Ort: Literaturhaus Schleswig-Holstein, Schwanenweg 13, D-24105 Kiel
Uhrzeit: 20:00
Datum von: 19.04.2017
Datum bis: 19.04.2017

Beschreibung:
LeseLounge mit Maren Kames (»Halb Taube halb Pfau«), Philip Krömer (»Ymir oder Aus der Hirnschale der Himmel«) und Live-Musik

  1. Im Frühjahr begeben wir uns in der LeseLounge auf Expedition durch literarische Landschaften bis zum Inneren der Erde und über die Grenzen des Buches hinaus. Dazu gibt es Live-Musik.
In ihrem Debüt »Halb Taube halb Pfau« entwickelt Maren Kames ( geb. 1984) eine ganz eigene Melodie, die keine Genregrenzen kennt. Ihre Textspiegelungen oszillieren zwischen Prosa, Lyrik und Drama, während Codes auf eine Ebene außerhalb des Textes führen, in der Schrift zu Klang wird.
  1. Philip Krömer (geb. 1988) begleitet in seinem Romandebüt »Ymir oder Aus der Hirnschale der Himmel« drei Männer am Vorabend des Zweiten Weltkrieges auf eine Expedition nach Island. Krömer führt dabei in seinem Debüt auf originelle und unterhaltsame Art die NS-Ideologie ad absurdum und erzählt uns nicht zuletzt auch etwas über die Macht des Wortes. (Foto Krömer: Silviu Guiman)
  1. Eintritt: 5 € / Veranstalter: Junges Literaturhaus S-H mit Unterstützung des Freundeskreises Literaturhaus S-H

Wir sind Kinder

Wir sind Kinder
Armin Kratzert
Wir sind Kinder. Roman
Gebunden ohne Schutzumschlag
156 Seiten
€ (D) 20.00 | CHF 22.00 (UVP) | € (A) 20.60
ISBN 978-3-906910-04-8
ISBN 978-3-906910-05-5
Warengruppe 1112
Lieferbar seit Februar 2017

Pressestimmen

»Auf dieses Buch haben wir gewartet.«
Denis Scheck

Eigentlich ist Nelson ein unauffälliger Typ: ein Junggeselle mittleren Alters in einer unaufregenden Stadt, deren Umland mit seinen Berge und Seen dazu verführt, einmal mehr zu verweilen. Frauen gab und gibt es in seinem Leben, von dem er aber nicht so recht weiß, was er mit ihm anstellen soll. Sein Hauptproblem: Der Kontostand mahnt mehr als dringlich einen Plan an.

Johnny hingegen, irgendwie vermögend, ohne dass man genau wüsste woher, hat die Welt, genauer: ihre virtuelle Version, immer fest im Blick. Für ihn zählt vor allem eins: Informationsvorsprung. Doch ihn selbst umgibt ein Geheimnis. Was treibt er, was führt er im Schilde? Niemand weiß etwas Genaues. Es sind schließlich seine Freunde, die Nelson anheuern, um Johnny zu beobachten, ihn zu beschatten, um endlich seinen Machenschaften auf die Spur zu kommen.

Nelson hat keine Ahnung, warum er diesen auffällig gut bezahlten Auftrag bekommt, es scheint auch nicht wichtig. Er beginnt eine Freundschaft zu Johnny zu spinnen und fühlt sich dabei immer besser, immer vertrauter. Er bewundert den jungen Mann, ohne genau zu wissen, warum, er lässt sich auf seine Gedanken ein, findet Gefallen und Interesse an seinen merkwürdigen Äußerungen zur Welt und ihrem virtuellen Pendant.

Doch trotz aller Begegnungen und Beobachtungen, trotz aller Gespräche mit Bekannten aus Johnnys Umfeld bleiben alle Schlüsse über die wahre Person des Johnny Permaneder merkwürdig unscharf. Nur eines ist klar: Johnny erwartet ein katastrophales Ende dieser Welt, die sich den Zugriffen des Virtuellen nicht mehr entziehen kann. Das Netz scheint ein Spiel um die Herrschaft über die wirkliche Welt zu führen. Es sind nicht nur gefährliche Ideologen, es sind auch Einzelgänger, die zu einer gespenstisch unsichtbaren Macht werden …

 Ein Roadmovie auf den schwer zu fassenden Spuren einer virtuellen Welt, die einem langsam aber sicher eine kalte Hand auf die Schulter legt und dabei noch immer lächelt. 

 

Ein Gott ein Tier

Ein Gott ein Tier
Jérôme Ferrari
Ein Gott ein Tier. Roman
(Un dieu un animal)
Aus dem Französischen übersetzt
von Christian Ruzicska
Gebunden ohne Schutzumschlag
110 Seiten
ISBN 978-3-906910-02-4
ISBN 978-3-906910-03-1 (E-Book)
Warengruppe 1112
Lieferbar seit Februar 2017

Pressestimmen

»Dramen von prinzipieller Gültigkeit.«
Sandra Kegel, FAZ

Ein junger Mann hat sich entschieden, sein Heimatdorf zu verlassen, um seinem Leben als Söldner in der Wüste einen Sinn zu geben: Diese Einöde mit ihrer erdrückenden Hitze, Verlorenheit und ihrem seelischen Überdruss ist nach dem 11. September 2001 belagert von unzähligen Soldaten in unterschiedlichster Uniformen.

Zurück vom checkpoint, wo ihm der Tod sein brutales Gesicht gezeigt, ihn selbst aber verschont hat, ist dieser moralisch zu Grunde gerichtete Überlebende dazu verflucht, zu Hause bei den Seinen einem neuerlichem Exil zu trotzen: Alles Vertraute scheint ihm so fremd und leer, dass es jede Hoffnung auf ein sinnvolles Leben erstickt. Nur die Erinnerung an jenes Mädchen aus der Stadt, mit dem er in den frühen Tagen seiner Jugend den ersten Kuss getauscht und das erste Gefühl von Liebe erlebt hat, gibt ihm noch Halt. Magali aber scheint zu einer jungen Frau herangewachsen zu sein, die sich mit Leib und Seele ihrer Firma verschrieben hat. Die Konturen des zarten, lebensfrohen Mädchens von damals scheinen nicht aufzugehen im Portrait dieser alleinstehenden Frau, die erfolgreich gelernt hat, sich vollständig dem Regelwerk der Optimierung zu unterwerfen. So prallt das Bild einer mit großer Freiheit und letzter Hoffnung aufgeladenen Vergangenheit auf eine gänzlich fremdbestimmte Gegenwart.

   Als ein Requiem auf die moderne Gesellschaft, die von den dunklen Trugbildern des Krieges ebenso erschüttert wird wie von der unerhörten Gewalt der ökonomischen Rationalität, spiegelt EIN GOTT EIN TIER mit seinem tiefgründigen, sakralen Gesang die Anrufung eines unwahrscheinlichen Heils. Ferrari lässt in seinen erschütternden Klängen den Widerhall laut werden einer der Entfremdung geopferten Menschlichkeit.    

Interne Anzeige des Termins: Weg sein hier sein Literaturhaus münchen

Bezeichnung:
Lina Atfah, Aref Hamza und Ramy Al-Asheq im Literaturhaus München

Ort: Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, 80333 München
Uhrzeit: 20:00
Datum von: 30.03.2017
Datum bis: 30.03.2017

Beschreibung:
»Die Sehnsucht nach dem, was man nicht gewählt hat, ist ein böser Rest der Diktatur.« So der syrisch-palästinensische Lyriker Ramy Al-Asheq, aufgewachsen inveinem palästinensischen Flüchtlingscamp bei Damaskus, seit 2014 wohnhaft in Köln, in seinem Kurztext »Seit ich nicht gestorben bin«. Seine Biographie steht beispielhaft für die 19 nach Deutschland geflüchteten LiteratInnen und LyrikerInnen, die in der  Anthologie »Weg sein – hier sein« vom Fliehen und Ankommen, von Orientierungslosigkeit und dem Sich-neu-Finden erzählen. Ramy Al-Asheq, Lina Atfah und Aref Hamza lesen aus ihren Werken, die Schauspielerin Julia Riedler (Münchner Kammerspiele), soeben mit dem AZ-Stern des Jahres ausgezeichnet, liest die deutschen Übersetzungen.

  1. Moderation: Tom Kretschmer (Bayerischer Rundfunk)
  1. Lesung der deutschen Texte: Julia Riedler
  1. Dolmetscherin: Marwa Am
  1. Veranstaltung in arabischer und deutscher Sprache
  1. Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
  1. Eintritt: Euro 10.- / 7.-

Interne Anzeige des Termins: Deborah in Chemnitz

Bezeichnung:
Deborah Feldman liest in Chemnitz »Unorthodox«

Ort: DAStietz - Veranstaltungssaal, Moritzstr. 20, Chemnitz
Uhrzeit: 19:00
Datum von: 13.03.2017
Datum bis: 13.03.2017

Beschreibung:
Die Autorin Deborah Feldman liest aus ihrem Welt-Bestseller im Rahmen der »Tage der jüdischen Kultur«

Interne Anzeige des Termins: Deborah bei Westart Live

Bezeichnung:
Deborah Feldman in der WDR-Talkshow Westart live

Ort: WDR-Fernsehen
Uhrzeit: 22:40
Datum von: 13.02.2017
Datum bis: 13.02.2017

Beschreibung:
Deborah Feldmans Leben schien bis ins Detail vorgezeichnet. Sie stammt aus einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in New York, die nach strengen Vorschriften lebt. Frauen dürfen keine Bücher lesen, keinen Sport treiben, keine Musik hören. Sie sollen Kinder gebären und ihrem Mann gehorsam sein.Doch irgendwann ertrug Deborah Feldman diese Fesseln nicht mehr und wagte die Flucht. Heute lebt die 30-Jährige mit ihrem Sohn in Berlin. Über ihre Kindheit und Jugend hat sie den Bestseller "Unorthodox" geschrieben. Zurzeit ist die Autorin auf Lesereise in NRW. Bei Westart live erzählt sie von ihrem neuen Buch "Überbitten", das im Mai 2017 erscheint.