Interne Anzeige des Termins: Manal in Köln

Bezeichnung:
Lesereise Manal al-Sharif (4) Köln

Ort: Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, Köln
Uhrzeit: 19:30
Datum von: 05.10.2017
Datum bis: 05.10.2017

Beschreibung:

Als letztes Land der Erde verbietet Saudi-Arabien den Frauen, die in dieser Gesellschaft weitgehend rechtlos sind, das Autofahren. Die Computerexpertin war es leid, ihren kleinen Bruder bitten zu müssen, sie zu einem Geschäftstermin zu fahren. Sie setzte sich selbst ans Steuer und veröffentlichte einen Film darüber im Internet. Neun Tage saß sie dafür im Gefängnis, ein weltweiter Proteststurm sorgte für ihre Entlassung.

„Losfahren“ ist der persönliche Bericht Manal al-Sharifs über die Strukturen und den streng geregelten Alltag der saudischen Gesellschaft. Eindringlich schildert sie ihre Kindheit und Jugend, in der sie auf dem Weg war, eine radikale Muslima zu werden. Trotz bester Schulnoten wird sie verprügelt, um ihren Platz an der Uni muss sie kämpfen. Bei der Ölfirma Aramco arbeitet sie gemeinsam mit Männern und wird als Flittchen beschimpft. Nach den Anschlägen des 9. September 2001 wendet sie sich endgültig vom Salafismus ab. Heute gilt Manal al-Sharif als eine der wichtigsten Vorkämpferinnen für Frauenrechte in der islamischen Welt.

Buchvorstellung und Gespräch mit Antje Deistler und Manal al-Sharif (Englisch/Deutsch)

In Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner

In der Reihe „wissenswert – Gespräche am Puls der Zeit“

Eintritt 8€

Interne Anzeige des Termins: Manal in Stuttgart

Bezeichnung:
Lesereise Manal al-Sharif (3) Stuttgart

Ort: Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Uhrzeit: 20:00
Datum von: 03.10.2017
Datum bis: 03.10.2017

Beschreibung:

Auch ohne Gesetz oder religiöse Begründung ist es Frauen in Saudi-Arabien verboten, Auto zu fahren. In einer Gesellschaft, in der sie für alle wichtigen Lebensentscheidungen einen männlichen Vormund brauchen, hat Manal al-Sharif dieses Vormundschaftssystem herausgefordert: Sie setzte sich selbst ans Steuer, ließ sich dabei filmen und stellte das Dokument ins Internet. Neun Tage saß sie dafür im Gefängnis, bis Saudi-Arabien die weltweiten Proteste ernst nahm und sie gegen Auflagen frei ließ. "Losfahren" erzählt von diesem Aufstand im Auto, beschreibt dabei die Widersprüchlichkeit dieses in wenigen Jahrzehnten zu immensem Reichtum gelangten Landes und gibt zugleich tiefe Einblicke in den streng geregelten Alltag einer saudischen Familie. Manal al-Sharif ist IT-Sicherheitsexpertin und Gründerin von »women2drive«, erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihr Engagement für Frauenrechte und wird vom TIME MAGAZINE zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt gezählt. Seit Frühjahr 2017 lebt sie mit ihrer Familie in Sydney.

Lesung und Gespräch

Moderation: Esther Saoub
Eintritt: Euro 10,-/ 8,-/ 5,-

Interne Anzeige des Termins: Manal in Berlin

Bezeichnung:
Lesereise Manal al-Sharif (2) Berlin

Ort: Deutsches Theater, Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin, Saal
Uhrzeit: 19:30
Datum von: 02.10.2017
Datum bis: 02.10.2017

Beschreibung:

Als Manal al-Sharif sich im Jahr 2011 trotz des Fahrverbots für Frauen in Saudi-Arabien ans Steuer setzte und ein Video davon auf Youtube veröffentlichte, steckten die vom Arabischen Frühling verunsicherten Behörden die Computerexpertin ins Gefängnis. Neun Tage saß Manal al-Sharif in einer dreckigen, engen Zelle zusammen mit anderen Frauen, dann befreite sie ein von Hillary Clinton angeführter weltweiter Proteststurm.

In »Losfahren« berichtet Manal al-Sharif von ihrem Aufstand im Auto und sie schildert offen und eindringlich ihre Jugend, in der sie – wie viele andere ihrer Generation – auf dem Weg war, eine radikale Muslimin zu werden. Ihre Ausbildung, die alltägliche Gängelung durch die Männergesellschaft und ihre Auslandsaufenthalte machten sie zu einer der bekanntesten Frauenrechtlerinnen der arabischen Welt. Das Time Magazine zählte sie zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt, das World Freedom Forum verlieh ihr den Vaclav Havel Preis. Ihre aufregende Lebensgeschichte ist beides, ein Dokument der Unterdrückung und der Befreiung.
Moderation: Hatice Akyün

Deutsch/Englisch

 

Interne Anzeige des Termins: Manal Zürich

Bezeichnung:
Lesereise Manal al-Sharif (1) Zürich

Ort: Kaufleuten, Pelikanplatz, 8001 Zürich 
Uhrzeit: 20:00
Datum von: 01.10.2017
Datum bis: 01.10.2017

Beschreibung:

Als Manal al-Sharif sich im Jahr 2011 trotz des Fahrverbots für Frauen in Saudi-Arabien ans Steuer setzte und ein Video davon auf Youtube veröffentlichte, steckten die vom Arabischen Frühling verunsicherten Behörden die Computerexpertin ins Gefängnis. Neun Tage saß Manal al-Sharif in einer dreckigen, engen Zelle zusammen mit anderen Frauen, dann befreite sie ein von Hillary Clinton angeführter weltweiter Proteststurm.

In »Losfahren« berichtet Manal al-Sharif von ihrem Aufstand im Auto und sie schildert offen und eindringlich ihre Jugend, in der sie – wie viele andere ihrer Generation – auf dem Weg war, eine radikale Muslimin zu werden. Ihre Ausbildung, die alltägliche Gängelung durch die Männergesellschaft und ihre Auslandsaufenthalte machten sie zu einer der bekanntesten Frauenrechtlerinnen der arabischen Welt. Das Time Magazine zählte sie zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt, das World Freedom Forum verlieh ihr den Vaclav Havel Preis. Ihre aufregende Lebensgeschichte ist beides, ein Dokument der Unterdrückung und der Befreiung.
Die deutschen Textpassagen liest Ariela Sarbacher.

Moderation: Antonia Moser, Redaktion Religion SRF. Das Gespräch mit der Autorin findet auf Englisch statt.

Eintritt: 15 - 75 CHF

Veranstalter: Kaufleuten Literatur mit freundlicher Unterstützung der Zürcher Kantonalbank

Interne Anzeige des Zitates: Losfahren im Abendblatt

Zitat:

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Quelle: Offen und eindringlich schildert Manal al-Sharif ihre Kindheit und Jugend, in der sie auf dem Weg war, eine radikale Muslimin zu werden.
Zum Buch: Losfahren
Erscheinungstermin: Tue, 08/15/2017 (All day)

Interne Anzeige des Zitates: Losfahren in der WAZ

Zitat:

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Quelle: Selten gab ein Buch so tiefe Einblicke in den streng geregelten Alltag einer saudischen Familie.
Zum Buch: Losfahren
Erscheinungstermin: Wed, 08/16/2017 (All day)

Interne Anzeige des Zitates: Losfahren in ttt

Zitat:

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Quelle: Frauen am Lenkrad des eigenen Lebens ist das Motto ihrer Kampagne. Manal al-Sharif hat ein Signal gesetzt, einen Anfang gemacht. Inzwischen folgen ihr viele.
Zum Buch: Losfahren
Erscheinungstermin: Sun, 08/13/2017 (All day)

Ich komme

Bayamack-Tam: Ich komme
Emmanuelle Bayamack-Tam
Ich komme
(JE VIENS)
AUS DEM FRANZÖSISCHEN VON
CHRISTIAN RUZICSKA
ROMAN
GEBUNDEN OHNE SCHUTZUMSCHLAG
ETWA 400 SEITEN
CA. € (D) 25.00 I CHF 32.00 I € (A) 25.70
ISBN 978-3-906910-14-7
ISBN 978-3-906910-15-4 (E-BOOK)
WARENGRUPPE 1112
LIEFERBAR AB 9. Oktober 2017

Pressestimmen

»Wer Bayamack-Tam liest, wird schnell enthusiastisch.«
Julia Amalia Heyer, DER SPIEGEL

Dieses Buch liest sich wie eine zeitgenössische Komödie: Es ist zum Lachen, es  geht an Grenzen, überschreitet sie und zeichnet dabei ein bitterböses Bild der Welt von heute. Emmanuelle Bayamack-Tam sucht sich Themen, die wehtun:  Rassismus, der das Leben zur Hölle macht; das Alter, das in unserer Gesellschaft einem Schiffbruch gleicht; oder die Familie, die zum Hassobjekt wird.

»Ich komme« ist ein Fetisch-Roman: Menschen sind besessen von Objekten, die sie ganz nach Stimmungslage kaufen, sammeln, benutzen und wieder verwerfen. Ein adoptiertes Kind kann man doch wohl zurückgeben, wenn es keinen Spaß mehr macht. Dieser Roman erinnert an Charles Dickens’ »Bleak House« , in dem er das dekadente Leben der Oberschicht schildert, deren selbstvergessene Existenzweise von nichts mehr geprägt ist als von materiellen Sorgen.

 

Die Wohlhabenden reproduzieren ihren Wohlstand auf dem Rücken der Bedürftigen, Liebe wird nicht mehr geliebt, und die Kinder sind weniger kindisch als ihre Eltern. Diese Spielregeln erschaffen eine Welt, die nur noch als Missverständnis funktioniert. Kann es aktueller zugehen als in einer solchen Komödie?

 

Drei große Erzählungen bilden das innere Gerüst dieses unbehausten Zuhauses: Tochter, Mutter und Großmutter liefern uns drei Versionen der unbequemen Wirklichkeit: Nelly, die älteste, zieht ihr Resümee und findet nur Bedauern; Gladys, die Mutter, will sich für ihre Lebensunfähigkeit rechtfertigen, was in einen wutentbrannten rhetorischen Rachefeldzug mündet; und schließlich Charonne, erst von den Eltern, dann von den Adoptiveltern aufgegeben, ihrer Hautfarbe wegen als »schwarz« wahrgenommen und zudem noch übergewichtig. Sie ist die einsamste unter den Ausgestoßenen, doch gerade sie strahlt eine unerschöpfliche Energie aus.


In ihrem scharfsinnigen Sittenbild macht Emmanuelle Bayamack-Tam diese Tochter zur Heldin mit der Kraft, eine Welt zu entwerfen, in die das Leben wieder einzieht. Wie eine provokative Prophezeiung ruft sie aus: »Ich komme!«

Traumhafte Kindheit

Catherine Millet: Traumhafte Kindheit
Catherine Millet
Traumhafte Kindheit
(UNE ENFANCE DE RÊVE)
AUS DEM FRANZÖSISCHEN VON PAUL SOURZAC
ROMAN
GEBUNDEN OHNE SCHUTZUMSCHLAG
ETWA 240 SEITEN
CA. € (D) 22.00 I CHF 28.00 I € (A) 22.50
ISBN 978-3-906910-12-3
ISBN 978-3-906910-17-8 (E-BOOK)
WARENGRUPPE 1112
LIEFERBAR AB 2. Oktober 2017

Pressestimmen

»Ein eindringliches und beeindruckendes Buch«
Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk

Catherine Millet gilt in Frankreich als eine der wichtigsten Kunstkritikerinnen, ihre Fachbücher und Essays sind maßgebliche Beiträge zur Kulturgeschichte.  

Weltweit in Erstaunen versetzte sie Kritiker und Leser aber mit ihren Bestsellern »Das sexuelle Leben der Catherine M.« und »Eifersucht«, beides autobiografische Schilderungen ihrer intimen Erfahrungen.

»Traumhafte Kindheit« schließt an diese beiden Werke an, Catherine Millet rekapituliert mit äußerster Präzision die Entwicklung ihrer Wahrnehmung, ihrer Gefühle und ihres Bewusstseins und spiegelt so anhand scharf beobachteter und packend erzählter Episoden, wie sich ihre Persönlichkeit bildete. Offen und frei spricht sie von der Einsamkeit, den diffusen Schuld- und Schamgefühlen, den Ängsten eines jungen Menschen, der seine eigene Familie als »Glutofen der Hölle« empfindet und sich nicht anders zu helfen weiß, als auf dem Schulhof das alltägliche Elend der Eltern in ausgeschmückten Schilderungen noch einmal zuzuspitzen, um den gesellschaftlichen Makel in Stoff für exklusive Geschichten zu verkehren.

Mit der zärtlichen Stimme einer sensiblen Seherin und einer humorvollen und zugleich dem Ziel einer beobachtenden Objektivität folgenden Darstellung sozialer Abgründe eröffnet Catherine Millet dem Leser Einblicke in die Rätsel der Seele und zitiert wie nebenbei eine Fülle zeitgeschichtlicher Impressionen. Fotografisch genau erinnerte Details fügen sich zu einem Milieu- und Epochenbild, das die Autorin mit hohem Unterhaltungswert zu zeichnen versteht.

Wer den Blick mit Millet auf seine eigene Kindheit zurücklenkt, wird in vielen der hier geschilderten Erfahrungen seine eigenen wiedererkennen und herausgefordert sein, sie besser zu verstehen.

Catherine Millet kommt als Mitglied der Delegation des Ehrengastes Frankreich zur Frankfurter Buchmesse. Sie ist außerdem eingeladen zum Literaturfest München.

Interne Anzeige des Zitates: Wüllenkemper in SZ zu Überbitten

Zitat:

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Quelle: Deborah Feldmans Text ist ein autobiografischer Erlebnisbericht aus dem Maschinenraum der Seele, ein Bericht über die befreiende Wirkung von Literatur und des eigenen Schreibens, über die Loslösung von der eigenen Herkunft und die Selbstverortung einer jungen jüdischen Frau.
Zum Buch: Überbitten
Erscheinungstermin: Mon, 08/14/2017 (All day)