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Wir sind die Früchte des Zorns | Sabine Scholl

Scholl ist eine sehr gute Erzählerin: lakonisch dicht an den Phänomenen, ohne Zwischenräume der Reflexion; schlagfertig, wo sich Erkenntnisse aufdrängen; eine zupackende, umstandslose, treffsichere Sprache, die ein Weltverständnis repräsentiert, das die Welt nicht gelassen betrachtet, sondern sie aus Betroffenheit und Verletztheit mit gestoßenen Worten und zugespitzten Beobachtungen/Urteilen angeht; weite Zeiträume bewältigt sie im gekonnten Wechsel von Zeitraffer und Zeitlupe, die Lupe ganz nah an den konkreten Dingen, die Raffer auf das Wesentliche konzentriert, das Wesentliche von Personen, Beziehungen und sozialen Implikationen.

Helmut Gollner, Literatur und Kritik, Heft 477/478 (nur für Abonnenten) / 30 September 2013

Wir sind die Früchte des Zorns | Sabine Scholl

Die Familiengeschichte der Frauen, die Sabine Scholl erzählt, ist keine harmonische Geschichte tiefen Einverständnisses und warmer Gefühle. Es ist auch eine Geschichte der Verletzungen, der Differenzen der Frauen. Und das ist genau deshalb die Geschichte, (...) die den Spiegel, in dem die Frauen sich erkennen können, als Blick der anderen herstellt.

Jutta S. Piveckova, Blog Gleisbauarbeiten / 04 September 2013