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25.11.2017  | 19:30 Uhr | Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz

Maren Kames erhält den Anna-Seghers-Preis 2017

Die 1984 in Überlingen geborene Autorin Maren Kames wird mit dem Anna Seghers-Preis 2017 ausgezeichnet. „Maren Kames spielt mit ihrem Sprachtalent, ihrer Experimentierfreude, ihrem Eigenwillen und ihrer Ernsthaftigkeit im Literaturbetrieb jetzt schon eine interessante Rolle, die man, wie ich finde, würdigen und noch breiter bewusst machen sollte“, begründet Juror Dirk Knipphals seine Entscheidung. Die Preisverleihung findet in der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur statt.Der mit derzeit 8.000 Euro dotierte Anna Seghers-Preis wird von der Anna Seghers-Stiftung vergeben. Er wird im Wechsel an einen Nachwuchsautor oder eine -autorin aus dem deutschen Sprachraum oder aus Lateinamerika verliehen, der oder die im Sinne von Anna Seghers mit den Mitteln der Kunst zur Entstehung einer gerechteren menschlichen Gesellschaft beitragen möchte. Die Auswahl des Preisträgers oder der Preisträgerin übernimmt im jährlichen Wechsel eine von der Stiftung beauftragte Persönlichkeit aus dem literarischen Leben.
26.11.2017  | 11:30 Uhr | Bürgerzentrum Innenstadt (Ka50plus), Karlsruhe, Adlerstraße 33 (Nähe Lidellplatz)

Steven Uhly liest in Karlsruhe aus »Marie«

Wer „GLÜCKSKIND“ gelesen oder dessen Verfilmung von MICHAELVerhoeven (2014, ARD/SWR/Arte) gesehen hat, wird sich nach dem krassen Anfang, dem inneren Aufruhr ob des Geschehens, dem Mit-Bibbern am Ende wie im Märchen, das das Leben schrieb, aufatmend zurücklehnen: Es ist geglückt! Happy End! Aber was genau?! Die ‚eigentliche‘ Geschichte, die kommt doch erst, und da geht es mächtig zur Sache:
  1. „MARIE“ heißt sie und handelt davon, in welch ein kaltes Leben die Kinder der Veronika Kelber entlassen wurden, in dem „die Liebe, die dieses kleine Mädchen für sie empfindet,“ der geliebten Mutter als rätselhaft erscheint.
  1. Steven Uhly baut in „MARIE“ keine Betroffenheitsfallen ein, dennoch erkennen wir auf Schritt und Tritt im Spiegel der noch unverwüstet handelnden Kinder – durchglüht von unhinterfragter Liebe, bedingungsloser Solidarität, eine Portion Trotz, Auflehnung, Wut ist auch dabei, viel zu selten das Spiel, die Ausgelassenheit – die vielen unliebsamen Ähnlichkeiten mit uns/den Erwachsenen in einer Gesellschaft, für die wir ALLE Verantwortung tragen, auch wenn wir diese liebend gerne anderen überlassen.
    1. Eintrtt: inkl. vinello 12,-/8,-€.
    1. Anmeldung: monikalustig@t-online.de, t 0171 5253832;
    Karten: „Kleine Kaffeeschwester“, Weinbrennerstr. 34
 
Buch: 
Marie
05.12.2017  | 19:00 Uhr | KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

Deborah Feldman zu Gast bei der Körber-Stiftung in Hamburg

Die jüdische Satmar-Gemeinde in Williamsburg in der Metropole New York gilt als ultraorthodox. Deborah Feldman bricht mit 23 Jahren aus dieser strenggläubigen Gemeinschaft aus. Befreit von Enge und religiösen Verhaltensvorschriften, beginnt die heute 31-Jährige ein neues Leben in Berlin. Ihre autobiografische Erzählung »Unorthodox« erscheint 2012, erreicht schlagartig eine Millionenauflage und kommt 2016 auch auf den deutschen Markt. Mit ihrem Übersetzer und Verleger Christian Ruzicska vom Secession Verlag spricht die Autorin über ihr aktuelles Buch »Überbitten«, über ihr altes und neues Leben, über Sprache, Fremdsein und Freiheit.
  1. Anmeldungen sind vom 21.11. an unter dieser Internetadresse möglich.